Probleme im Mehrkatzenhaushalt

Probleme zwischen in einem Haushalt lebenden Katzen oder Freigängerkatzen mit anderen Katzen im Revier (erweiterte Mehrkatzenhaushaltsproblematik) gehören zu den häufigsten Beratungsanfragen. Auch die meisten Bewerbungen für die TV-Sendungen mit Birga Dexel beziehen sich auf den zuweilen blutigen Streit unter Katzen.

Aufgrund der Bedeutung und negativen Auswirkungen von Problemen in Mehrkatzenhaushalten sowohl für Halter als auch für die betroffenen Katzen haben wir ein Buch zu diesem Thema geschrieben mit vielen Fallbeispielen, verhaltensbiologischem Hintergrundwissen sowie Tipps aus der Praxis zur Prävention und Lösung von Katzenkonflikten.

Probleme unter Katzen
© B. Dexel / Micho

 

Probleme unter Katzen sind nicht einfach für den Halter zu identifizieren, denn nicht immer kommt es zu handgreiflichen und damit offensichtlichen Konflikten. Zwist unter Katzen wird häufig, insbesondere bei weiblichen Katzen, subtil in Form von Psychomobbing ausgetragen. Dies führt oft zu Verhaltensproblemen bei dem Mobbingopfer wie Unsauberkeit, Markieren (Harn – und /oder vermehrtes Kratzmarkieren); Angststörungen, aber auch einer generellen Gereiztheit der Katzen und unter Umständen Feliner Selbstinduzierter Alopezie (FSA). Aber nicht nur Katzenopfer leiden, auch den Mobberkatzen geht es nicht gut. Feindseligkeiten unter Katzen in einem Haushalt führen in der Regel dazu, dass alle beteiligten Katzen, unabhängig von ihrer Rolle, sich nicht mehr tief entspannen können. In Folge können gesundheitliche Probleme bei Mobber und gemobbter Katze auftreten.

 

Ausgewählte körperliche Anzeichen für Anspannung bei Katzen:

Wir beraten Sie gerne zu allen Themen rund um Mehrkatzenhaushalte.